SOCIAL MEDIA WAR GESTERN –

DIGITAL MEDIA IST HEUTE

 

Dass die Kommunikation eines Unternehmens, eines Verbands oder einer Person des öffentlichen Lebens wichtig ist, das ist unbestritten. Der Auftritt zählt und macht die Marke. Doch geht es darum, welche Kanäle am wichtigsten sind, da scheiden sich die Geister. Ein Plädoyer für Digital Media.

Spätestens seit der Corona Pandemie ist auch den letzten Unternehmen klar geworden, dass Social Media nicht mehr verschwinden wird und uns auch in Zukunft prägend begleiten wird. Spricht man jedoch von Social Media und insbesondere von der Social Media Kommunikation, ist der Ruf bereits nachhaltig zerstört. Social Media machen bei uns die Auszubildenden, Social Media macht bei uns das Sekretariat der Führungsetage, Social Media mache ich selber, wenn ich auf dem Sofa sitze und zufällig etwas Zeit habe. Was klingt wie Aussagen von vor 10 Jahren, ist aktueller denn je. Doch wieso ist das so? Wieso ist der Ruf von Social Media beziehungsweise die Wertschätzung gegenüber Social Media Manager so tief?

 

Eierlegende Wollmilchsau
.

In Tat und Wahrheit sind die Mitarbeitenden der Social Media Abteilungen „Eierlegende Wollmilchsäue“ und vereinen alles in einer Person, was früher von x Kommunikationsmitarbeitenden abgedeckt wurde. Sie müssen texten, grafische Arbeiten beherrschen, sich mit Licht und Ton auskennen und das Unternehmen besser kennen als der CEO. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit durch die vielen Content Creator etwas getrübt ist und der Eindruck entstanden ist, jeder könne ein Social Media Manager und Content Creator sein. Wie also hebt man sich als Agentur in der digitalen Kommunikation ab, damit auch potenzielle Kunden verstehen, wieso es sinnvoll ist, in die Kommunikation rund um Social Media zu setzen?

 

Digital Media
.

Doch so einfach ist es nicht, lässt man nämlich den Zusatz Social Media in der Vorstellung der Agentur weg und nennt man sich beispielsweise Digital Agentur, ist die erste Aussage immer dieselbe: „Ah Sie machen also Google und SEO“? Aus diesem Grund verwenden wir seit einiger Zeit den Begriff Digital Media. Unter Digital Media verstehen wir das Zusammenspiel von Social Media, der eigenen Website, mobile Applikationen, weiteren Playern wie z.B. Google oder aber Partner Apps und Websites. Ziel dieser ganzheitlichen Betrachtung ist es, die Transformation im Denken der Führungskräfte voranzutreiben und Social Media immer im ganzen Kontext der Kommunikation zu betrachten. In Wirklichkeit hat die digitale Kommunikation und somit Digital Media die klassische Unternehmenskommunikation unlängst abgelöst. Durch gute Beziehungen sitzen die Führungskräfte der Unternehmenskommunikation nach wie vor gefestigt im Sattel, auch wenn diese die ganzheitliche Betrachtung und die stärkere Gewichtung auf die sozialen Medien vernachlässigen oder belächeln.

 

Kooperationen nutzen
.

Man ist gut beraten, sich für die kommende Budgetierung je nach Umfang der Kommunikation die Ressourcen auszuweiten und angemessen in Digital Media zu investieren. Zahlreiche Start-Ups investieren bereits jetzt in eine reine TikTok-Vollzeitstelle. In den meisten Fällen lohnt es sich jedoch genau zu prüfen, ob es sinnvoll ist, alle Ressourcen inhouse aufzubauen oder die Kooperation mit einer Agentur zur Erhaltung der Aussenansicht idealer ist. Denn anders als in der klassischen Kommunikation ist die Sicht des Betrachters und des „Fans“ noch viel wichtiger. Mit einer Hybrid-Lösung im Zusammenspiel mit internen und externen Ressourcen kann so ein homogener Mix und eine spannende Kommunikation entstehen.